Week 12: Talk-about Tuesday – Unsere Interviewreihe

Laurent Runkel #26

Unser Fitness-Guru und Runningback wurde letzte Woche 24 Jahre alt. Laurent ist gebürtiger Darmstädter und wohnt in Gernsheim. Schon früh merkte er, dass Sport sein Leben ist. Im Alter von 6 Jahren fing er an, Fußball zu spielen und mit 9 Jahren wechselte er zu Basketball. Nebenbei übte er sich im Parkour und Skateboarden.
Um seine Leistungsfähigkeit zu steigern, geht Laurent seit drei Jahren regelmäßig ins Fitnessstudio. Die Leidenschaft, das Beste aus seinem Körper herauszuholen, packte ihn schnell. Er entschied sich, sein Hobby zum Beruf zu machen und absolviert zurzeit ein duales Studium in Fitnessökonomie. Dank dem Studium und der Arbeit als Trainer, bezeichnet er sich selbst als „Workhorse“. Auch mit den Gladiators hat er in der Wintervorbereitung einige seiner Übungen durchgeführt.
Dass er überhaupt zu dem Sport kam, verdankt er Football-Videos im Internet, die er im Alter von 16 Jahren anschaute und die sein Interesse weckten. Dennoch blieb er dem Basketball treu, bis ihn sein damaliger Teamkollege und unser heutiger Safety Nelson Mandali, zu den Glads einlud, die bis dato erst aus 5 Mann bestanden. Der Sport, insbesondere die Position des Runningbacks, beeindruckten ihn direkt. „Der Speed, die Cuts, die Explosivität und der Kontakt“ fesselten ihn so sehr, dass Basketball relativ schnell zur Nebensache wurde.
Der besondere Unterschied im Gegensatz zu Fußball und Basketball ist für ihn vor allem der Zusammenhalt im Team. Der Ausdruck „Football is family“ wurde ihm in den zwei Jahren bei den Gladiators sehr deutlich. Football ist seine neue Leidenschaft und er selbst bezweifelt, dass es einen besseren Sport für ihn gibt.
Sein Ziel für die kommende Saison ist der Aufstieg zum Starting-Runningback. Schon im letzten Jahr performte Laurent sehr gut und lieferte einige Touchdownläufe ab. Um sich vor den Spielen zusätzlich zu pushen, dienen ihm Highlight- und Motivationsvideos.
Seinen Spitznamen „Jesus“ hat er nicht etwa durch seine Art, über die Gegner hinwegzulaufen, als wäre es Wasser, sondern vielmehr dank seiner damals langen Haarpracht. Diese ist inzwischen ab, aber wir sind glücklich, dass uns der Rest wenigstens erhalten blieb.

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