Jugendtraining ab dem Sommer 2019

UPDATE 24.06.19: Die Termine für das Probetraining am Ende der Sommerferien stehen. Schaut mal hier rein (oder unter dem Reiter „TRAINING“):

Bootcamps und Tryouts findet ihr unter „TRAINING“

UPDATE 03.05.2019 : Das Bootcamp muss leider abgesagt und verlegt werden. Neuer Termin ist in etwa am Ende der Sommerferien. Wir informieren euch so schnell es geht, wenn es etwas neues gibt!


Seit 2016 entwickelt sich unsere Mannschaft immer mehr zu einer einschlägigen Größe in der Gernsheimer Vereinslandschaft. Nach zwei erfolgreichen Jahren im Aufbau und starken Saisonleistungen ist für uns die Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung und der nächste sinnvolle Schritt. Mit dem Themenschwerpunkt „Integration durch Sport“ konnten wir bereits im letzten Jahr auf uns aufmerksam machen. Diese erfolgreiche Basis wollen wir zusammen mit unseren Partnern nutzen, um Gernsheim zum Standort nachhaltiger Jugendarbeit und Nachwuchsförderung zu entwickeln.

Die Begeisterung für rechte Tapferkeit ist der Jugend schönstes Vorrecht.

Heinrich von Treitschke (1834 – 1896), deutscher Historiker, Vertreter der kleindeutsch-preußischen Richtung und des Machtstaates

Damit die Jugend für uns kein schöner, aber kurzer Traum wird, brauchen wir jene tapferen Jugendlichen…EUCH!

Kommt am 28. und 29.06.2019 in unser kostenloses Football-Bootcamp. An zwei Nachmittagen wollen wir euch den Sport und unseren Verein näher bringen! Ihr könnt jede Position ausprobieren, die euch gefällt. Für jeden von euch wird es Shoulderpads und Helme zur Anprobe geben. Verschiedene Football-Ausstatter beraten euch in der Wahl des richtigen Equipments (Genaue Informationen zum Ablauf gibt es in den nächsten Tagen!).

Week 18: Talk About Tuesday – Unsere Interviewreihe

Julian Link #65

Einer unserer stabilsten O-Liner ist Julian Link. Als er 1991 in Herne mitten im Ruhrpott das Licht der Welt erblickte, hätte wohl niemand gedacht, dass es die Pottblaak (ein wohl liebkosendes Wort für „Kind“ im Ruhrgebiet) 2014 der Liebe wegen an die Bergstraße verschlagen sollte. Unser Guard mit der Nummer #65 hat schon früh gelernt Dinge zu biegen, die eigentlich nicht biegsam sind, denn eigentlich hat er sich seiner Zeit zum Stahlbauer ausbilden lassen. Dieser Schweißtreibenden Arbeit hat er als Familienvater mittlerweile den Rücken gekehrt. Von Julian hört man in der Regel nicht viel, was nicht heißen soll, dass er nicht da ist! Wenn dich irgendwo ein O-Liner durchlässt, dann solltest du deine Augen offen halten, besagt eine alte Footballregel. An einem schlechten Tag erwischt dich dann unsere #65: „Es ist einfach geil, wenn 250 kg aufeinanderprallen!“ sagt er mit breitem Grinsen während unseres Interviews und er fährt fort: „ Am liebsten würde ich in jedem Play über mich hinauswachsen und dem Gegner den Arsch versohlen! Da hab ich einfach Bock drauf!“.

Seinen Weg zu den Gladiators fand Julian am Tryout 2017. Er selbst sagt, dass das Tryout schon eine riesige Herausforderung für Ihn war, denn bis dato hatte er sich lange nicht mehr sportlich betätigt. Er stellte sich dieser Herausforderung und kann zwei Jahre später resümieren, dass es sich gelohnt hat, denn seine damaligen sportlichen Grenzen hat er lange hinter sich gelassen! Herausforderungen sind wichtig in Julians Leben: So hat er beispielsweise in Eigenregie sein Haus renoviert und umgebaut. Das ständige Streben nach Erfolg ist ein wichtiger Teil seiner Persönlichkeit. Oft sei er in seiner Sportlerkarriere zweiter gewesen, erzählt der Seeheimer. Gerade der Fußball hat ihn oft im Stich gelassen. Egal ob bei Ligaspielen oder Turnieren. Ob das letztendlich an der gebürtigen Nähe zu Gelsenkirchen liegt, bleibt wohl für immer unbeantwortet.

Wir freuen uns, dass du den Weg aus dem Pott zu den Gladiators gefunden hast! Uns gefällt Zweiter sein auch nicht besonders! Lass uns also gemeinsam noch ein Paar Jahre das Rhein-Main-Gebiet rocken!

#
65
Name
Julian Link
Nationalität
ger Deutschland
Position
Offense Line
Height
1.94
Weight
130
Alter
27

Week 17: Talk-about-Tuesday – Unsere Interviewreihe

Lukas Brauburger #23

In Groß-Gerau geboren, schnürte Lukas bereits früh im Alter von 5 Jahren seine ersten Fußballschuhe. Heute, 19 Jahre später, ist er fester Bestandteil unserer Gladiators-Familie und dort nicht mehr wegzudenken.

Das Interesse für Football kam durch die jährliche Ausstrahlung des Super Bowls. Als er von der Neugründung der Gladiators erfuhr, gab es für ihn keine andere Option, als dort ins Training zu kommen. Und sofort stellte er fest: „Das ist meine Sportart.“ Denn was ihm beim Fußball fehlte, war vor allem der Körperkontakt. Diesen bekommt er nun auf seiner Wunschposition des Cornerbacks. Für ihn war sehr schnell klar, dass er sich mit den besten Receivern messen möchte. Seine Kraft und seine Physis zeichnen ihn besonders im Eins-gegen-Eins aus.

Um fit zu bleiben und stärker zu werden, geht Lukas seit einigen Jahren ins Fitnessstudio. „Das schützt außerdem vor Verletzungen.“ Ansonsten ist er auch gerne mal mit Freunden unterwegs oder setzt sich auf sein Motorrad – einer Yamaha MT07.

Mobil geht es auch in seinem Beruf zu. Vor 6 Jahren begann Lukas mit der Ausbildung zum Industriemechaniker und arbeitet heute bei HEAG mobilo in Darmstadt. Er schätzt die Abwechslung und neuen Herausforderungen und vor allem die ständige Bewegung. Dabei kann es auch mal stressig werden. Football- und Fitnesstraining sorgen für den nötigen Ausgleich.

Als seine größte Stärke beim Football, bezeichnet er den Überblick über das Feld, den er sich schon als Mittelfeldspieler beim Fußball aneignete und der ihm in seiner Rookie-Saison zu beeindruckenden 4 Interceptions und zahlreichen Tackles verhalf. Diese Erfolge geben ihm Motivation. Aber auch nach Fehlern gilt für ihn, stärker vom Platz zu gehen.

Sein größtes Ziel ist der Aufstieg mit den Gladiators. Auch einen Pick-6 hat er sich für die kommende Saison vorgenommen. Dafür drücken wir dir natürlich die Daumen und danken dir für deine Unterstützung und deinen unermüdlichen Einsatz auf dem Feld.

Week 16: Talk-about-Tuesday – Unsere Interviewreihe

Andrew Fischer #30

Emotional. Aufbrausend. Ehrgeizig. Das sind Attribute, die unseren Strong Safety ausmachen. Geboren 1987 in Albuquerque (New Mexico), zog er mit seiner Mutter im Alter von sechs Jahren nach Seattle (Washington). Die Stadt, die in Europa hauptsächlich für Ihr Wahrzeichen, die Space Needle, bekannt ist, prägte Andrew. Seit seinem siebten Lebensjahr interesseierte Andrew nur Football und seit seinem siebten Lebensjahr spielt Andrew Defense. „You gotta be crazy to play defense!“ erzählt er lachend während unseres Gespräches. Die spezielle Form der Sportförderung in der High-School hat er sehr genossen. So kann er heute noch von den damals erlernten Fähigkeiten zehren. Mit 13 Jahren ist Andrew mit seiner Mutter der Liebe wegen nach Deutschland gezogen. Zunächst hat Andrew 2005 und 2006 bei den Darmstadt Diamonds in der Jugend gespielt, bevor er wegen seines Jobs und seiner Familie den Sport in den Hintergrund rücken musste. 2017 erfuhr der damals 30-jährige in einem Gespräch unter Arbeitskollegen von den Gladiators. Er spricht von einer wahnsinnigen Atmosphäre und hat immer noch glänzende Augen, wenn er an sein erstes Training bei uns denkt: „Hier will ich bleiben!“ hat er damals sofort festgeschrieben. Mittlerweile ist Andrew nicht mehr aus dem Team wegzudenken.

Wenn es irgendwo auf dem Platz laut wird und wild Englisch gesprochen wird, dann weiß jeder: Das kann nur einer sein! Denn die Konfrontation scheut unsere Nummer #30 keinesweges. Sätze wie „Du kannst das nicht!“ sind für Ihn eine Herausforderung! „Doesn’t matter how hard you can hit! What matters is how hard you can get hit and keep movin‘ forward!“ ist das Motto unseres Platzhirschen und genau so erleben wir Ihn auch! Die Variabilität, die seine Position mit sich bringt (sich mit den besten und schnellsten Recievern zu messen und gleichzeitig die letzte Bastion gegen den Lauf zu sein) spiegelt sich auch in Andrews Privatleben: Als Vater zweier Töchter (11 und 2 Jahre) muss er sich täglich wechselnden Anforderungen stellen. Das Vatersein hat Andrew verändert, erzählt er während unseres Interviews: „Ich bin damals mit 21 Jahren Vater geworden. Ich war plötzlich gezwungen Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu werden!“ Inzwischen, sagt er, sei es das beste was dem gelernten Kaufmann je passiert sei. Apropos Kaufmann: Seine Lebensgefährtin Lisa hat Andrew während seiner Arbeitszeit kennen gelernt. Sie war eine Kundin bei Andrew und wollte sich eine Soundbar zulegen. Glücklicherweise stehe diese noch heute im gemeinsamen Wohnzimmer und symbolisiert Stabilität und Zusammenhalt. Genau das, was Andrew für die Gladiators symbolisiert: Stabilität und Zusammenhalt. Auf viele weitere gemeinsame Jahre!

#
30
Name
Andrew Fischer
Nationalität
ger Deutschland
usa Vereinigte Staaten von Amerika
Position
Safety
Height
1.75
Weight
80
Alter
32

Week 15: Talk-about Tuesday – Unsere Interviewreihe

Marcel Andrä #75

In seiner zweiten Saison ist unser flexibel einsetzbarer Power Mann aus der O-Line nicht mehr weg zu denken. Der 29-jährige Seeheimer ist mit seiner sympathischen und zuverlässigen Art seit dem Frühjahr 2018 ein fester Bestandteil der Gernsheim Gladiators. Bereits in seiner ersten Saison war eins klar: Wer ihm in den Weg kommt, wird weggeräumt.

Seine Leidenschaft zum Football entdeckte er als ehemaliger Stabsunteroffizier in einer Kleinstadt namens Oeiras in Portugal. Auf dem dortigen NATO-Stützpunkt wurde mit den Kameraden als Ausgleich zum alltäglichen Soldatenleben öfter mal der ein oder andere Ball geworfen. Seither lässt ihn der Sport nicht mehr los. Dabei waren die Parallelen zum Football und zu seinen Beruf auch mit ausschlaggebend. Klare Strukturen und Hierarchien und ein Zusammenhalt, den er auch aus seinem ehemaligen Beruf kennt. Den Weg zu den Gladiators nahm Marcel aus einem Fitnessstudio in Pfungstadt, in dem er bei einem Gespräch auf uns aufmerksam wurde. Marcel ist eine variable Persönlichkeit: Neben den harten acht Jahren bei der Bundeswehr, hat Marcel bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik und bildet sich derzeit zum Betriebswirt weiter. Diese positive Variabilität überträgt Marcel auf den Sport und macht sich so zum vielseitig einsetzbaren Spieler. Außerdem hat unser angehender Betriebswirt die Finanzen der Mannschaft im Auge und erfüllt seine Funktion akribisch. Wer an die Kasse möchte, muss erst an ihm vorbei.

Er bezeichnet sich selbst häufig als „nichts besonderes“ oder „ganz normal“. Möglicherweise bekommt man auch im ersten Moment ein ähnliches Bild von unserer #75. Wer sich allerdings länger mit Marcel unterhält, der wird bemerken, dass er aus seinen Meilensteinen einfach nur keinen Hehl macht. Denn drei Jahre im Ausland zu leben; von zu Hause auszuziehen und 2500 km von dort entfernt seinen Tag zu verbringen und tagtäglich sein Leben für andere aufs Spiel zu setzen, zeugt von Größe!

In Portugal hat Marcel gelernt, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren: „Um so mehr man im Kopf hat, um so weniger kann man sich auf seinen Auftrag konzentrieren. Das war in Oeiras so und das ist in Gernsheim nicht anders!“, sagt Marcel während unseres Gespräches. Daher versucht er sich nicht von Ritualen oder Ähnlichem am Spieltag ablenken zu lassen.

Er hat sein Herz am richtigen Fleck und wir sind froh, dass er ein Teil unserer Familie ist. Danke dafür Marcel!

Week 14: Talk-about-Tuesday – Unsere Interviewreihe

Murat Firat #14

Mit 35 Jahren startet unser Receiver in seine zweite Saison. „Muro“ ist gebürtiger Darmstädter und seit Anfang 2018 bei den Gladiators. Vorher war er ein Jahr bei den Darmstadt Diamonds im Training. Muro ist ein Familienmensch und Sportaffin. Ab der Jugend spielte er 12 Jahre sehr erfolgreich Basketball in der höchsten Spielklasse und dazu noch Hessenauswahl. Nebenbei gelegentlich Fußball, ehe es ihn über einen Freund zum Football zog. Trotz der langen Jahre Basketball, begeistert ihn Football um einiges mehr, dass er sich wünschte, diesen Sport früher kennengelernt zu haben. „Einmal im Training und man hat direkt Blut geleckt“, lauteten seine Worte zum Einstieg in diesen Sport. Von den Gladiators erfuhr er schließlich von unserem Receiver Thorsten. Um neben einem bekannten Gesicht zu stehen, entschied sich Muro ebenfalls für diese Position. Viele Gesichter sieht er übrigens auch im Beruf. Als Luftsicherheitsassistent am Flughafen in Frankfurt sind es vor allem die unterschiedlichen Nationalitäten und neuen Bekanntschaften, die ihm in diesem  Job Freude bereiten. In seiner Rookie-Saison konnte Muro einiges an Erfahrung sammeln und möchte diese nun nutzen, um mit einer guten Performance dem Team zum Aufstieg zu verhelfen. Ein Lob gibt es auch für die Coaches: „Sie verstehen ihr Handwerk. Es macht Spaß von ihnen zu lernen.“

Uns macht es Spaß mit dir auf dem Platz zu stehen. Als loyaler Mensch, der sich nicht vor Kritik drückt, bist du ein Gewinn für die Gladiator-Familie.

Week 13: Talk-about-Tuesday – Unsere Interviewreihe

Tommy McIntyre #70

Gebürtig stammt unser Center Tommy McIntyre aus Shrevport, der drittgrößten Stadt im Bundesstaat Louisiana (USA). Seine schottischen Vorfahren zog es seiner Zeit über den großen Teich und Tommy fand seinen Weg 1998 als Sohn eines Soldaten zurück nach Europa. Vor seiner Footballkarriere war Tommy Gewichtheber bei der FTG Pfungstadt und konnte sich als westdeutscher Meister durchsetzen. Den selbstständigen Privatdetektiv kann man mit Fug und Recht als Veteran Player bezeichnen: so stand er schon 2009 in der GFL für die Darmstadt Diamonds auf dem Feld und sorgte für Aufregung, als er in seinem ersten Spiel als Defensive End einen Fumble recovern konnte. Vor allem seine offene und lustige Art öffnet Tommy schnell die Tür in die Herzen anderer Menschen. Wer sich länger als zwei Minuten mit dem Pfungstädter unterhält bemerkt schnell, dass er wirklich für jeden Blödsinn zu haben ist. Diesen Leichtsinn legt Tommy ab, wenn es aufs Footballfeld geht. „Never Stop“ heißt es dann für ihn. Dieses Motto hat ihn sogar so geprägt, dass er es sich auf sein Bein tätowieren lassen hat. Er hat verstanden, dass die Spiele an der Line of Scrimmage gewonnen werden: Da wo der Quarterback Schutz braucht oder Runningback eine Lücke. Diese Aufgabe übernimmt er mit eisernem Willen: „Ich gehe keinem Kontakt aus dem Weg! Ich gebe niemals auf! Ich will immer die Line of Scrimmage kontrollieren!“ sagt Tommy bestimmt während unseres Gespräches. Auch auf seine Frau Nadja kann sich Tommy voll und ganz verlassen. Sie ist definitiv sein Ruhepol. Gerade wenn es darum geht, nach einem kraftraubenden Spiel erneut Energie aufzuladen, um beim nächsten Einsatz wieder voll da zu sein. „Den letzten Kick gibt sie mir immer vor dem Spiel. Während Sie wir zusammen meine Bandagen anlegen, motiviert sie mich immer wieder!“ erzählt er stolz von seiner Frau. Wer allerdings bei dem leidenschaftlichen Motorradfahrer auf einen in sich ruhenden Berg Geduld hofft, der wird sicher enttäuscht werden. Geduld ist mit Sicherheit nicht Tommys Stärke. Aber Mal ganz ehrlich: Wer will denn einen geduldigen O-Liner?

Wir sind froh dich als ein Fels unseres Erfolges an der Line of Scrimmage zu wissen. Du bist nicht nur Teil unserer Familie, sondern auch ein Teil unserer Identität. Danke dafür!

Week 12: Talk-about Tuesday – Unsere Interviewreihe

Laurent Runkel #26

Unser Fitness-Guru und Runningback wurde letzte Woche 24 Jahre alt. Laurent ist gebürtiger Darmstädter und wohnt in Gernsheim. Schon früh merkte er, dass Sport sein Leben ist. Im Alter von 6 Jahren fing er an, Fußball zu spielen und mit 9 Jahren wechselte er zu Basketball. Nebenbei übte er sich im Parkour und Skateboarden.
Um seine Leistungsfähigkeit zu steigern, geht Laurent seit drei Jahren regelmäßig ins Fitnessstudio. Die Leidenschaft, das Beste aus seinem Körper herauszuholen, packte ihn schnell. Er entschied sich, sein Hobby zum Beruf zu machen und absolviert zurzeit ein duales Studium in Fitnessökonomie. Dank dem Studium und der Arbeit als Trainer, bezeichnet er sich selbst als „Workhorse“. Auch mit den Gladiators hat er in der Wintervorbereitung einige seiner Übungen durchgeführt.
Dass er überhaupt zu dem Sport kam, verdankt er Football-Videos im Internet, die er im Alter von 16 Jahren anschaute und die sein Interesse weckten. Dennoch blieb er dem Basketball treu, bis ihn sein damaliger Teamkollege und unser heutiger Safety Nelson Mandali, zu den Glads einlud, die bis dato erst aus 5 Mann bestanden. Der Sport, insbesondere die Position des Runningbacks, beeindruckten ihn direkt. „Der Speed, die Cuts, die Explosivität und der Kontakt“ fesselten ihn so sehr, dass Basketball relativ schnell zur Nebensache wurde.
Der besondere Unterschied im Gegensatz zu Fußball und Basketball ist für ihn vor allem der Zusammenhalt im Team. Der Ausdruck „Football is family“ wurde ihm in den zwei Jahren bei den Gladiators sehr deutlich. Football ist seine neue Leidenschaft und er selbst bezweifelt, dass es einen besseren Sport für ihn gibt.
Sein Ziel für die kommende Saison ist der Aufstieg zum Starting-Runningback. Schon im letzten Jahr performte Laurent sehr gut und lieferte einige Touchdownläufe ab. Um sich vor den Spielen zusätzlich zu pushen, dienen ihm Highlight- und Motivationsvideos.
Seinen Spitznamen „Jesus“ hat er nicht etwa durch seine Art, über die Gegner hinwegzulaufen, als wäre es Wasser, sondern vielmehr dank seiner damals langen Haarpracht. Diese ist inzwischen ab, aber wir sind glücklich, dass uns der Rest wenigstens erhalten blieb.

Week 11: Talk-about Tuesday – Unsere Interviewreihe

Lars Kaufhold #24

Der 23-jährige Darmstädter ist seit Oktober 2017 teil der Gladiators-Familie. Er war einer der Teilnehmer am Tryout 2017 und ist seitdem ein fester Bestandteil unseres Teams. Den gebürtigen Obertshausener verschlug es beruflich ins Rhein-Main-Gebiet. Schon während des Tryouts kristallisierte sich heraus, dass sich Lars in der Defense am wohlsten fühlen wird. Nach einem Autounfall mit neun Jahren, bei dem Lars einen Finger verlor, lernte er schnell, dass er nicht auf sein Glück warten darf. Wer unseren Cornerback das erste Mal trifft, wird daher sicher von Ihm überrascht werden. Lars ist ein stiller, zurückgezogener Zeitgenosse, trotzdem strotzt er nur so vor Ehrgeiz: „Ich will mich immer mit anderen Messen! Gewinnen ist immer mein Ziel!“ sagt er mir während unseres Gespräches. Neben seiner Leidenschaft für Football ist Lars der wahrscheinlich größte Fan von Borussia Dortmund zwischen hier und dem Ruhrgebiet. Seine Arbeitskollegen haben sich längst daran gewöhnt, den Prozessingenieur in gelb-schwarz anzutreffen. Lars hat 2018 seine Rookie-Saison bei uns gespielt. Er war nicht nur vom Spiel selbst, sondern auch von den Ritualen vor dem Spiel beeindruckt: „Es ist schon ein erhabenes Gefühl, wenn man mit fünfzig Mann in einer Reihe steht, dein Name beim Passcheck aufgerufen wird und du durch einen Tunnel deiner Mitspieler rennst!“ erzählt er stolz von seinen Erfahrungen der Spieltage. „Abgesehen davon haben wir die geilsten Jerseys“ fügt er nach kurzer Pause hinzu. Wer sich allerdings von Lars bekochen lassen will, der wird schwer enttäuscht werden. Salz und Pfeffer sind wohl nicht die besten Freunde von unserem Defensive Back. Wir sind stolz, einen so talentierten und geschätzten Spieler durch unser Tryout gewonnen zu haben. Wir sind uns sicher, dass unser gemeinsamer Weg noch lange nicht zu Ende ist.

Week 10: Talk-about Tuesday – Unsere Interviewreihe

Waldemar Krel #32

Unser wohl ehrgeizigster Cornerback Waldemar Krel, geboren 1993 in Rudny (Kasachstan) spielt seit September 2016 bei den Gladiators. Waldemar gehört zu den Spielern, die niemals aufgeben. Selbst wenn der Gegner nach allgemeiner Meinung unmöglich einzuholen ist, sprintet „Walde“ mit all seiner Kraft zu ihm. Egal ob er ihn bekommt oder nicht! Alles zu geben für sein Team ist für Ihn einfach ein Muss! Wenn man ihm beim Training zuschaut, sieht man ihn oft durch die Luft fliegen, denn er versucht immer wieder, auch mit Teils artistischen Sprüngen, an den Ball zu kommen.
Als ich Waldemar fragte wie er überhaupt zu American Football kam, sagte er nur zu mir: „Ich habe so viele Sportarten ausprobiert. Ich habe einfach einen Sport gesucht im dem ich mein Potential richtig einsetzen kann. Dann kam ein Freund und hatte mich auf Football gebracht.“
Waldemar ist ein Mensch ist, der gerne und oft neue Wege geht und daher hat er sich zunächst im Internet Video’s angeschaut. Sein Interesse an Football war zwischenzeitlich so groß, dass er oft stundenlang nicht vom Computer weg kam.
Er war sich bald sicher: Das ist mein Sport. Daraufhin hat er den Schritt gewagt und ist zu einem Training gekommen und war sofort verliebt. Inzwischen ist er einer unserer Starting-Cornerbacks und ein wichtiger Leistungsträger. Falls er im mal keinen Football in der Hand hält, dann wird es wohl sicher eine Hantel sein.
Er selbst sagt: „Ich muss sagen jeden einzelnen im Team sehe ich als Bruder an und ich werde für jeden einzelnen auf dem Feld kämpfen, sodass wir die kommende Saison erfolgreich sein können.“ Wir sind uns sicher, dass sich jeder Quarterback zwei Mal überlegen sollte, ob er den Ball in Waldes Richtung wirft, denn es besteht definitiv Pick-Gefahr! Und wenn Waldemar einen Ball abfängt, dann hat er auch den Willen und die Kraft mit dem Ball für 6 Punkte zu laufen!
Ich denke ich kann im Namen vom Team sagen: Wir danken dir, dass du ein Teil unserer Familie bist und hoffen das es dabei auch immer bleiben wird!